Ozon

Ozon ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Molekül und das daraus bestehende farblose bis bläuliche, in hoher Konzentration tiefblaue Gas von charakteristischem Geruch.

Formel: O3
Molmasse: 48 g/mol
IUPAC-Nummer: Trioxygen
Dichte: 2,14 kg/m³
Löslich in: Wasser, Schwefelsäure, Tetrachlormethan

Die Behandlung mit Sauerstoff und Ozon verbessert die Sauerstoffversorgung der Körperzellen und die Blutzirkulation im Gewebe. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem gestärkt.

Sauerstoff- und Ozontherapien

  • Sauerstoff-Langzeittherapie: Dauerversorgung mit Sauerstoff, z. B. über eine Nasensonde, bei Patienten mit sehr stark eingeschränkter Lungenfunktion
  • Hämatogene Oxidationstherapie (HOT): Dem Patienten wird Blut (50 bis 80 ml) abgenommen und anschließend mit Sauerstoff aufgeschäumt. Zusätzlich kann es noch mit UV-Strahlen behandelt werden. Danach bekommt der Patient das Blut wieder in die Vene oder in den Muskel injiziert. Die HOT ist eine spezielle Form der Eigenbluttherapie.
  • Oxyvenierungstherapie: Kurmäßig bekommen der Patient täglich über einen Zeitraum von mehreren Wochen Sauerstoff in die Venen gespritzt. Ozontherapie: Ozon ist ein stark reizendes Gas und hat keimtцtende Wirkung. Im Sommer entsteht es bei intensiver Sonneneinstrahlung in Kombination mit Luftverschmutzung. Zu therapeutischen Zwecken wird es u. a. in Form von Begasungen von Hautwunden und als ozonhaltiges Wasser für SpüLungen eingesetzt.
  • Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie: Der Physiker Manfred von Ardenne hat dieses Verfahren entwickelt. Der Sauerstoff wird dabei über eine Maske oder Nasensonde für 40 Minuten eingeatmet. Als zusätzliche Behandlungsschritte kommen die Gabe von Vitamin– und Mineralstoffpräparaten sowie eine leichte Bewegungstherapie hinzu.